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Mit nur 34 Franken schenken Sie z.B. einer Mutter wie Yawa Mewezino Zugang zu sauberem Trinkwasser und somit ein gesundes Leben.

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Mütter-Power, Wasser und Hygiene in Togo

Noch immer stirbt in Togo jedes 11. Kind bevor es fünfjährig ist. Oft an den Folgen von Durchfallerkrankungen wegen verschmutztem Trinkwasser. Besonders wichtig sind daher Verbesserungen im Bereich Wasser und Hygiene. Die Clubs des mères sind der Motor der Entwicklung, die dank der Unterstützung des Roten Kreuzes seit mehreren Jahren die Lebenssituation in 125 Dörfern der Région Centrale schrittweise verbessert.

Yawa Mewezino: «Meine Kinder sind jetzt viel seltener krank. Heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, dass wir ohne Latrine und Tippy Tap lebten»

So hilft das Rote Kreuz in Togo

Die ganze Geschichte

Starke Frauen klären auf
Die 27-jährige Yawa Mewezino nimmt an einem der wöchentlichen Treffen des Mütterclubs im Dorf Aou Mono Bidjadadé teil. Hier koordinieren die Frauen ihre Aktivitäten. Jede hat ihre Aufgabe: Aufklärung zu besserer Hygiene, Vertrieb von Chlor zur Wasserdesinfektion, Beratung von werdenden Müttern, Schutz vor Malaria, Familienplanung. Häufig sprechen und singen die engagierten Mütter des Clubs unter einem grossen Baum zur Dorfbevölkerung. Auch die Männer diskutieren aktiv mit. Noch immer stirbt in Togo jedes elfte Kind, bevor es fünfjährig ist. Oft an den Folgen von Durchfallerkrankungen wegen verschmutztem Trinkwasser. Besonders wichtig sind daher Verbesserungen im Bereich Wasser und Hygiene.

Latrine und Tippy Tap selber bauen
Nach dem Treffen nimmt uns Yawa Mewezino mit zu sich nach Hause. Der sechsjährige Gérard, ihr jüngerer Sohn, zeigt uns noch vor dem Essen die Latrine hinter dem Haus. Die einfache sanitäre Anlage ist fast vollständig aus lokalem Material gebaut – kostengünstig und ökologisch. Der Latrinendeckel aus Holz stellt sicher, dass keine Fliegen ein- und ausgehen und schädliche Bakterien zum Essen transportieren. Mit Asche, die jeweils ins Loch gestreut wird, werden Geruchsemissionen unterbunden. Das Tippy Tap ist eine einfache, selbst gebaute Vorrichtung zum Händewaschen. Weil die Familien zu arm sind, um Seife zu kaufen, reiben sie sich die Hände mit Asche ein – eine Alternative, die auch vom Gesundheitsministerium propagiert wird. Yawa Mewezinos Mann und dessen Bruder haben die Latrine und das Tippy Tap gemäss den Instruktionen des Roten Kreuzes gebaut. Früher hatte die Familie keine Toilette und ging, wie die andern im Dorf auch, jeweils aufs freie Feld oder hinter einen Baum. Erst durch die Aufklärung durch das Rote Kreuz und den unermüdlichen Einsatz des Mütterclubs wurde Yawa Mewezino bewusst, dass dieses Verhalten nicht nur unhygienisch ist, sondern direkt die Gesundheit ihrer Kinder gefährdet.

Wasser mit Chlor behandeln
Im Dorf gibt es einen Sodbrunnen. Hier holt Yawa Mewezino das Wasser für den täglichen Bedarf. Der Brunnen ist nur ca. 12 Meter tief und das Wasser nicht unbedenklich. Das SRK hat in der Region mehrere Tiefbrunnen gebaut. Doch in den weit verstreuten Siedlungen ist es nicht realistisch, dass alle direkten Zugang zu einem Tiefbrunnen haben. Umso wichtiger ist es, das Wasser zu behandeln. Der Mütterclub betreibt eine kleine Produktionsstätte für Chlor. Dieses gibt er den Familien zum Selbstkostenpreis ab und instruiert sie bei der Dosierung. Noch vor wenigen Jahren haben die Dorfbewohner das verunreinigte Wasser aus dem nächsten Fluss getrunken. Auch benutzte kaum jemand eine Toilette. Es braucht sehr viel Zeit und Sensibilisierung, bis die Menschen ihr Verhalten ändern, besonders in einem so privaten Bereich wie der persönlichen Hygiene.
Unterdessen hat in Aou Mono Bidjadadé jede Familie eine Latrine. Die Felder sind frei von Exkrementen und das Dorf wurde dafür sogar vom Gesundheitsministerium ausgezeichnet.

Skirennfahrerin Dominique Gisin in Togo

Als SRK-Botschafterin war Dominique Gisin schon zum vierten Mal bereit, Auslandprojekte des SRK in einer abgelegenen Region zu besuchen. Erstmals bereiste die ehemalige Skirennfahrerin ein afrikanisches Land. Trotz der Hitze, die sie erklärtermassen gar nicht gerne hat, liess sich die SRK-Botschafterin mit viel Interesse auf Togo ein. Sie suchte das Gespräch mit den Menschen im Dörfchen Aou Mono Bidjadadé, liess sich die bescheidene Wohnsituation von Yawa Mewezino zeigen und versuchte ihrerseits, den interessierten Frauen im Dorf zu erklären, was denn Skirennsport überhaupt ist. Dazu zückte sie auch ihr Smartphone und spielte ein Video ab.
«Ich war beeindruckt, wie offen und interessiert die Frauen auf mich zukamen», sagt die Abfahrts-Olympiasiegerin von Sotschi 2014

«Als Berglerin ist mir Togo sicher fremder als Bolivien oder Nepal. Dennoch bin ich froh und dankbar für die Chance, nun auch Afrika ein wenig zu kennen und mir mein eigenes Bild machen zu können.»

 

Das schweizerische Rote Kreuz weltweit

Das Rote Kreuz bleibt, auch wenn niemand mehr hinschaut. In rund 30 Ländern trägt es zum Aufbau von Gesundheitsdiensten und der Bekämpfung von Epidemien bei. Nach Naturkatastrophen und bei gewaltsamen Konflikten leistet es Nothilfe und unterstützt die Bevölkerung beim Wiederaufbau. In gefährdeten Gebieten hilft es den Menschen bei der Katastrophenvorsorge. Aber auch weit abseits von den Schauplätzen der Aktualität leiden Menschen an den langfristigen Folgen von gewaltsamen Konflikten, an Krankheiten der Armut und an den Folgen der Klimaveränderungen.

Ich bin Fan vom Roten Kreuz. Dank ihm haben wir sauberes Trinkwasser und bleiben gesund.

Yawa Mewezino (27) mit Clarissa (1), Togo

Wasser und Hygiene

In ländlichen Gebieten armer Länder sind die Menschen oft gezwungen Wasser aus schmutzigen Tümpeln und Flüssen zu trinken. Mit oftmals tödlichen Folgen: Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Krankheiten aufgrund von verschmutztem oder unsauberem Wasser. Das Rote Kreuz setzt sich deshalb im Rahmen seiner Gesundheitsprogramme für sauberes Trinkwasser und Hygiene ein.

Ich bin Fan vom Roten Kreuz. Dank ihm habe ich wieder ein Dach über dem Kopf.

Rosius Fleuranvil (86), Haiti

Katastropenvorsorge und -bewältigung

Naturkatastrophen wirken sich besonders für die ärmere Bevölkerung in Entwicklungsländern immer drastischer aus. Jährlich werden 200 Millionen Menschen Opfer von Naturkatastrophen und brauchen Hilfe. Angesichts der klimabedingten Zunahme von Extremereignissen verstärkt das Rote Kreuz die weltweite Katastrophenvorbereitung und -vorsorge.

Ich bin Fan vom Roten Kreuz. Dank ihm bleibe ich gesund.

Swostika Bhandari (9), Nepal

Gesundheit

Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Malaria und HIV/Aids bedrohen das Leben unzähliger Menschen der südlichen Hemisphäre: Jährlich sterben fast vier Millionen Menschen daran. Im Zentrum der Auslandarbeit des Roten Kreuzes steht die Förderung der Gesundheit besonders benachteiligter Bevölkerungsgruppen, vor allem von Frauen und Kindern.

Ich bin Fan vom Roten Kreuz. Dank ihm habe ich eine neue Perspektive im Leben.

Daniel José López Huezo (21), El Salvador

Gewaltprävention, Bildungs- und Freizeitprogramme

In den gefährlichsten Städten der Welt beherrschen bewaffnete Banden die Quartiere, treiben Schutzgelder ein und terrorisieren die Bevölkerung. Jedes Jahr treiben Gewalt und Armut hunderttausende Jugendliche in die Arme krimineller Banden, den Grossteil
davon in Lateinamerika und Afrika. Mit Bildungs- und Freizeitprogrammen stärkt das Schweizerische Rote Kreuz junge Menschen in diesem schwierigen Umfeld.