Rettung im Doppelpack

Erich Grossniklaus, freiwilliger Hundeführer
Erich Grossniklaus, freiwilliger Hundeführer

Erich Grossniklaus ist kein «normaler» Hündeler: Er und sein Border Collie Duke von REDOG Regionalgruppe Berner Oberland gehören zu den wenigen Teams in der Schweiz, die die schwierigen Einsatztests bestanden haben und bei einer Katastrophe nach verschütteten und vermissten Menschen suchen und so Leben retten können.

Wollen auch Sie vermisste Menschen suchen und retten?

Ich mache mit

Erfahren Sie, warum Erich Grossniklaus bei Redog mitmacht.

Interview als Text lesen.

Was hat dich dazu bewegt, dich bei Redog zu engagieren?
Schon als Kind hatte ich Freude an Hunden: Ich habe jede Gelegenheit wahrgenommen, mit unserem Hund «Bäri» ein Spiel einzuüben. Das hat mir gefallen. Später habe ich beschlossen, selber einen Hund zu halten, und nach einer aktiven Beschäftigung gesucht, die uns beiden Freude bereitet.

Wie bist du auf die Organisation aufmerksam geworden?
Das Schlüsselerlebnis war, als ich mit meinem Hund in Thun spazieren ging. Redog hatte dort gerade eine Demoübung, an der sie vorführten, was sie alles machen. Mein Hund hatte Freude, ich hatte Freude. Da habe ich gewusst: «Das machen wir.»

Was motiviert Dich an deiner Freiwilligenarbeit bei Redog?
Ich finde, wir haben hier alle ein schönes Leben in der Schweiz. Wir haben alle Ressourcen um uns herum. Mir geht es sehr gut. Ich bin gesund. Ich bin der Meinung, dass ich einen Teil meines Lebens für die Freiwilligenarbeit einsetzen und vielleicht damit jemandem helfen kann, der es benötigt.

Hattest du ein eindrückliches Erlebnis im Zusammenhang mit deinem Engagement?
Jedes Training ist eindrücklich, vor allem wenn man sieht, was unsere Hunde leisten. Es ist wirklich cool, wie wir uns auf sie verlassen können und als Team arbeiten. Ein Highlight war dieses Jahr ein Helikopterflug, bei dem wir an einem langen Seil angehängt hinaufgezogen, transportiert und an einem anderen Ort hinuntergelassen wurden. Es war erstaunlich, wie cool der Hund geblieben ist und zu verstehen gegeben hat: «Wenn du bei mir bist und ich bei dir bin, dann stimmt’s.»

Was möchtest du persönlich mit diesem öffentlichen Statement erreichen?
Ich möchte alle Leute motivieren, die in einer ähnlichen Situation sind wie ich – dass sie sich selber engagieren in einer Freiwilligenarbeit, sei es im Roten Kreuz oder anderswo, und es wäre schön, wenn wir uns irgendwo wiedertreffen würden.

Lernen Sie Duke, den Rettungshund kennen.

Diese Bereiche könnten Sie auch interessieren

Wollen auch Sie den Sänitätsdienst der Armee unterstützen?

Interessiert an einer Wirtschafts-partnerschaft?

Wollen auch Sie Menschen im Notfall retten?

Wollen Sie mit einer Spende Benachteiligten helfen?

Wollen auch Sie Menschen vor dem Ertrinken retten?

Wollen Sie eigene Ideen umsetzen und Freunde involvieren?

Möchten Sie Blut spenden und Leben retten?

Denken auch Sie an eine Zusammenarbeit zwischen Ihrer Firma und dem SRK?

Lust auf spannende Freizeitaktivitäten?

Machen Sie sich Gedanken zu Ihrem Nachlass?

Wollen auch Sie Augenlicht schenken?