Laetitia Guarino besucht das Mutter-Kind-Projekt in Laos.
Laetitia Guarino besucht das Mutter-Kind-Projekt in Laos.

«Die Arbeit des Roten Kreuzes in Laos ist beeindruckend und aussergewöhnlich», sagt Laetitia Guarino, Ärztin und Ex-Miss Schweiz. Sie musste aber auch erfahren, dass nicht jede Geburt glücklich endet: Viele Frauen und Kinder sterben immer noch bei der Geburt.

«Das ist ungerecht. Wir sollten heute alle Zugang zu einem Gesundheitszentrum haben.»

Deshalb ist es ihr wichtig, dass sie mit ihrem Engagement etwas bewirken und in der Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen kann. Laetitia Guarino: «Ich finde es unglaublich, dass es dem Roten Kreuz gelingt, so entlegene Orte zu erreichen, um etwas zu bewegen. Das ist wirklich toll!»

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Erfahren Sie, warum Laetitia Guarino die weltweiten Gesundheitsprojekte des SRK unterstützt.

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Was hat dich dazu bewegt, Gutes zu tun?
Ich glaube, es war mein Vater. Er hat mich und meine Brüder von klein auf für humanitäre Anliegen sensibilisiert. An Weihnachten mussten wir immer Sachen für Vereine spenden. Für mich war es selbstverständlich, diesen Weg weiter zu beschreiten.

Was ist deine Motivation, dich gemeinsam mit dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) zu engagieren?
Es ist verrückt, dass es 2019 noch so grosse Unterschiede zwischen Reich und  Arm gibt, zwischen denen, die kein Gesundheitssystem haben, und uns, die über ein sehr hochentwickeltes Gesundheitswesen verfügen. Diese ganzen Ungleichheiten berühren mich, und ich bin glücklich, etwas dagegen tun zu können.

Worin besteht dein Engagement für das SRK?
Ich setze mich für die Gesundheitsprojekte des Roten Kreuzes ein. Seit Kurzem bin ich Ärztin, weshalb es mir wichtig war, mich zu beteiligen, denn ich finde die Arbeit des Roten Kreuzes aussergewöhnlich. Ich hatte das Glück, im November nach Laos reisen zu können und dort die ganze Arbeit zu sehen. Ich war wirklich beeindruckt von dem, was das Rote Kreuz dort leistet. Ich bin sehr glücklich, SRK-Botschafterin zu sein.

Was war besonders eindrücklich bei deinem Besuch in Laos?
Ich habe viele Dinge und zahlreiche Projekte gesehen, z.B. im Bereich Impfungen und für Frauen in entlegenen Dörfern. Dort gebären Frauen unter prekärsten Bedingungen, und viele sterben dabei. Dass wir im Jahr 2019 immer noch nicht weiter sind, ist ungerecht. Am meisten berührt haben mich diese Frauen und die zahlreichen abgelegenen kleinen Dörfer. Wir brauchten mehrere Stunden mit einen Jeep, um dorthin zu gelangen. Ich finde es unglaublich, dass es dem Roten Kreuz gelingt, diese so entlegenen Orte zu erreichen, um etwas zu bewegen. Das ist wirklich toll!

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