Ernst Widmer, Fan vom Rotkreuz-Notruf
Ernst Widmer, Fan vom Rotkreuz-Notruf

«Dank dem Roten Kreuz können meine Angehörigen und ich wieder ruhig schlafen.» Ernst Widmer lebt alleine in seinem Haus. In der Vergangenheit hat er auf Grund einer Herzschwäche mehrmals das Bewusstsein verloren.

«Der Gedanke, dass mir etwas zustossen könnte, bereitete meinen Kindern schlaflose Nächte.»

Die Kinder von Ernst Widmer bestanden darauf, den Notruf installieren zu lassen. Heute ist Ernst Widmer ein Fan vom Roten Kreuz: «Mit dem Rotkreuz-Notruf kann ich weiterhin alleine zu Hause leben und unbesorgt im Garten arbeiten.»

Ernst Widmer erzählt im Interview, wie das Rote Kreuz ihm ein Leben alleine zu Hause ermöglicht.

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Ernst Widmer, Fan vom Rotkreuz-Notruf
«Dank dem Roten Kreuz können meine Angehörigen und auch ich wieder ruhig schlafen.»

Was hat dazu geführt, dass Sie sich alleine zu Hause nicht mehr sicher fühlten?

Mein Herz wurde immer schwächer, ich hatte eine schwere Herzkrankheit. Und manchmal war es so schlimm, dass ich bewusstlos geworden bin. Ich habe dann einen Schrittmacher und einen Defi erhalten. Das hat mir eine gewisse Sicherheit gegeben. Aber das Herz war natürlich trotzdem noch schwach. Und da habe ich beschlossen, dass ich von dieser Möglichkeit Gebrauch mache und das Notrufsystem des Roten Kreuzes avisiere. Mit dieser Uhr kann ich jederzeit, wenn es mir nicht gut geht oder wenn ich Gefahr laufe bewusstlos zu werden, drücken und dann werden meine Angehörigen informiert und die können dann kommen, um zu schauen was los ist mit mir. Das gibt mir schon Sicherheit.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Notruf des Roten Kreuzes?

Ich habe bis jetzt jeden Monat einen Kontrollanruf gemacht. Ich drücke auf den Knopf, dann werde ich verbunden, dann werde ich begrüsst und es wird gefragt, wie es mir geht. Mir geht es in der Regel gut. Und dann weiss ich einfach, es funktioniert.

Was bedeutet es für Sie, dass Sie mit dem Rotkreuz-Notruf jederzeit Hilfe rufen können?

Es ist vor allem weil ich alleine lebe, und vor allem wenn ich abends alleine bin. Dann spüre ich manchmal etwas in der Herzgegend, und dann weiss ich genau, wenn es jetzt schlimmer werden würde, dann könnte ich drücken und es würde für mich gesorgt. Das ist für mich sehr wichtig.

Was bedeutet es für Ihre Angehörigen?

Vor allem meine Tochter hatte sehr grosse Angst um mich, so lange bis ich transplantiert worden bin. Und für sie wäre es schlimm gewesen, wenn ich irgendwann einmal nicht mehr da gewesen wäre. Und darum hat sie gewusst, wenn etwas wäre, dann würde man sie anrufen. Und seit ich den Notruf habe, können alle meine drei Kinder mit der Familie beruhigt sein, weil sie wissen, ich werde nicht überwacht, aber es wird für mich gesorgt, wenn etwas gesundheitliches passieren würde.

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