Anne-Claude Vonlanthen und Isabelle Pratillo, Pflegende Angehörige
Anne-Claude Vonlanthen und Isabelle Pratillo, Pflegende Angehörige

«Dank dem Roten Kreuz können wir unsere Mutter zu Hause pflegen.» Was tun, wenn die Eltern pflegebedürftig werden? Wie Hunderttausende Menschen in der Schweiz entschieden sich auch die beiden Schwestern Anne-Claude Vonlanthen und Isabelle Pratillo, ihre an Parkinson erkrankte Mutter zu Hause zu pflegen, damit sie weiterhin in ihrem vertrauten Heim wohnen kann.

«Manchmal müssen wir aber arbeiten oder möchten unbeschwert weggehen»

, sagen die Schwestern. Dann springt das Rote Kreuz ein und unterstützt sie im Pflegealltag. Anne-Claude Vonlanthen und Isabelle Pratillo sind Fan vom Roten Kreuz: «Yvette, unsere Pflegehelferin, ist wie ein Sonnenstrahl. Wir können ihr Mama unbesorgt anvertrauen und in dieser Zeit können wir wieder durchatmen.»

Anne-Claude Vonlanthen und Isabelle Pratillo können wieder neue Kraft schöpfen.

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Anne-Claude Vonlanthen und Isabelle Pratillo, pflegende Angehörige Dank dem Roten Kreuz können wir unsere Mutter zu Hause betreuen. Anne-Claude Vonlanthen und Isabelle Pratillo können auf eine Pflegehelferin SRK zählen, die sie bei der Betreuung ihrer Mutter entlastet.

Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Angebot des Roten Kreuzes gemacht?

Für uns ist die Erfahrung rundum positiv. So sieht Mama ab und zu ein anderes Gesicht, kann mit jemand anderem spazieren gehen und über Dinge reden, über die sie mit uns nicht sprechen möchte. Yvette ist für uns ein wenig wie eine Schwester. Wir können ihr Mama unbesorgt anvertrauen.

Können Sie konkrete Beispiele für Ihre Erfahrungen mit der Rotkreuz-Pflegehelferin angeben?

Manchmal treffe ich Yvette bei meiner Mama an. Yvette ist immer fröhlich. Sie ist eine herzliche Frau, die viel lacht und kein Blatt vor den Mund nimmt. Das finde ich super. Sie ist immer wie ein Sonnenstrahl. Für uns ist es schön, sie zusammen mit Mama zu sehen. Das ist wirklich eine gute Erfahrung. Die beiden plaudern miteinander. Sie versuchen ihr Glück mit Rubbellosen. Und sie träumen davon, zusammen nach Kamerun zu reisen.

Wie wichtig ist die Entlastung durch die Rotkreuz-Pflegehelferin für Sie?

Für uns ist diese Unterstützung wichtig. Denn so können wir etwas unternehmen, während Yvette da ist, d. h. arbeiten gehen oder unbeschwert weggehen. Denn wir wissen, dass Mama gut aufgehoben ist, dass Yvette auf Wunsch mit ihr spazieren gehen, das Zvieri geben, die Kleider wechseln wird. Yvette ist wie unsere Schwester, sie gehört zur Familie. Mama mag sie sehr. Für uns ist das wichtig.

Würden Sie dieses Angebot Ihren Bekannten empfehlen?

Unbedingt. Wenn wir jemanden treffen, der Unterstützung benötigt, oder für die älteren Menschen im Quartier schlagen wir das immer als Erstes vor. Wir empfehlen jeweils, den Entlastungsdienst für Angehörige anzurufen und zu verlangen, dass jemand vom Roten Kreuz nach Hause kommt, als Unterstützung bei der Zubereitung von Mahlzeiten, beim Spazierengehen, beim Arztbesuch. Diese Dienstleistung ist wirklich allen zu empfehlen. Zumindest allen älteren oder pflegebedürftigen Menschen.
Zum Glück gibt’s den Rotkreuz-Kantonalverband. Das ist wirklich gut.
So können pflegebedürftige Menschen zu Hause wohnen bleiben und erhalten die Unterstützung, die sie benötigen.

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