«Dank dem Roten Kreuz kann ich pflegebedürftigen Menschen helfen.»

Joséphine Niyikiza, Pflegehelferin SRK und Fachfrau Gesundheit mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)
Joséphine Niyikiza, Pflegehelferin SRK und Fachfrau Gesundheit mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)

Bereits als Kind wusste Joséphine Niyikiza, dass sie anderen Menschen helfen will. In der Schweiz angekommen, war sie jedoch erst selbst auf Unterstützung angewiesen. Sie konnte den Lehrgang zur Pflegehelferin SRK absolvieren. Dieser war eine gute Grundlage, um sich in der Pflege weiterzubilden. Heute arbeitet Joséphine als Fachfrau Gesundheit und betreut weiterhin pflegebedürftige Menschen. Jedes Jahr bildet das Rote Kreuz 4400 Pflegehelferinnen und Pflegehelfer aus – für das Wohl Pflegebedürftiger und gegen den Fachpersonalmangel.

Erfahren Sie, wie wichtig es für Joséphine Niyikiza war, dass sie mit dem Lehrgang zur Pflegehelferin SRK den Einstieg in den Pflegeberuf geschafft hat und Pflegebedürftigen helfen kann.

Interview als Text lesen.

Joséphine Niyikiza, beschreiben Sie uns Ihren beruflichen Werdegang?

Ich habe beim Schweizerischen Roten Kreuz Pflegehelferin gelernt, dann eine Allgemeinbildung und danach die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit besucht.

Ist Pflegehelferin SRK eine gute Grundlage für die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit?

Ja, es war eine gute Grundlage, um mich zur Fachfrau Gesundheit weiterzubilden. Ich habe gesehen, wie dieser Beruf ist, und es hat mich motiviert, mich weiterzuentwickeln. Es eröffnen sich auch viele Möglichkeiten. Zum Beispiel, sich von der Pflegehelferin SRK zur Fachfrau Gesundheit ausbilden zu lassen.

Können Sie die Ausbildung zur Pflegehelferin SRK weiterempfehlen?

Ja, ich kann diese Ausbildung allen empfehlen, die sich für einen Pflegeberuf interessieren. Sie ist ein sehr guter Einstieg in die Pflege.

Was unterscheidet den Berufsalltag einer Pflegehelferin SRK von dem einer Fachfrau Gesundheit?

Als Pflegehelferin SRK habe ich die Grundpflege übernommen. Man muss auch gut im Team arbeiten können. Und jetzt als Fachfrau Gesundheit habe ich mehr Verantwortung, erledige administrative Arbeiten und habe auch mit dem Arzt Kontakt. Als Pflegehelferin durfte ich das nicht.

Wie sehen Ihre beruflichen Zukunftspläne aus?

Ich möchte mich im Pflegeberuf weiterentwickeln. Ich möchte die Höhere Fachschule besuchen und diplomierte Pflegefachfrau werden – das ist mein Ziel.

Können Sie uns ein besonders schönes Erlebnis aus Ihrem Berufsalltag erzählen?

Früher habe ich in einer Pflegewohnung gearbeitet. Da gehe ich manchmal zu Besuch. Die Akzeptanz, die ich von den Bewohnern und Bewohnerinnen und dem Team erhalte, ist sehr hoch. Und das motiviert mich an diesem Beruf. Wenn ich dort hingehe, kommen die alten Leute zu mir und sagen, dass sie mich vermisst haben. Und alle wollen mir erzählen: von ihrem Alltag und was läuft. Wie es ihnen geht und wie es um ihre Gesundheit steht. Ich finde, sie haben mich akzeptiert. Ab und zu treffe ich meine ehemalige Chefin und sie sagt mir immer, dass ich eine gute Mitarbeiterin war. Das finde ich toll.

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