«Dank der Blutstammzellspende wurde mir ein zweites Leben Geschenkt.»

Stephanie Crast, Empfängerin Blutstammzellspende
Stephanie Crast, Empfängerin Blutstammzellspende

Diagnose Leukämie – eine schockierende Nachricht, die jeden treffen kann. Für Stephanie Crast wurde diese Diagnose real. Einen passenden Spender zu finden war ihre letzte Überlebenschance. Sie hatte Glück.

Erfahren Sie, wie Stephanie Crast eine Blutstammzellenspende erhalten hat.

Interview als Text lesen.

Mein Name ist Stephanie Crast. Ich bin 33 Jahre alt. Ein unbekannter Spender hat mein Leben gerettet. Ohne ihn hätte ich nicht überlebt.

Ich fühlte mich schwach, war müde, hatte keine Energie mehr zum Joggen. Ich merkte, dass etwas nicht mit mir stimmt, und ging deshalb zum Arzt. Dort wurde ein Bluttest gemacht…

Diagnose: Akute Leukämie

Plötzlich war ich mit akuter Leukämie konfrontiert. Ich wusste fast nichts über diese Krankheit und fragte mich: «Sterbe ich jetzt in fünf Wochen?»

Überlebenschancen?

Als ich realisierte, dass ich bei meiner Art von Leukämie einen Spender brauche – sonst gibt es keine Überlebenschance – war das heftig. Ich selbst konnte nichts zur Heilung beitragen, auch Chemotherapie würde nichts nützen.

Spendersuche

Den passenden Spender zu finden, ist wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen. Denn es ist nicht selbstverständlich, dass ein Spender gefunden wird.

Mögliche Spender:

Ich hatte keine Kraft, weil ich wusste, dass mir noch viele Schritte bevorstehen. Nach den ersten zwei Chemotherapien hatte ich kaum Verschnaufpausen und fühlte mich noch nicht bereit, eine Spende zu empfangen.

Mögliche Spender:

Am liebsten wollte ich erst in einem halben Jahr weiterfahren. Aber man kann es sich nicht aussuchen, wenn ein Spender gefunden wurde. Man muss glücklich sein, wenn überhaupt einer gefunden wird.

Passende Spender: 1

Spender gefunden

Als es definitiv bestätigt wurde, war ich überglücklich, dankte Gott und weinte. Aber gleichzeitig bekam ich auch Angst. Denn bis zur Transplantation dauerte es noch zwei Monate. Und in dieser Zeit konnte der Spender seine Entscheidung ändern. Ich wusste auch nicht, ob mein Körper in einer guten Verfassung und für eine Transplantation bereit war.

Transplantation

Bei der Transplantation flossen die fremden Blutstammzellen in meinen Körper, wie bei einer Bluttransfusion. Es war meine Chance, um zu überleben. Anfangs war ich sehr emotional. Doch dann verwandelte sich das Gefühl in Panik: Nimmt mein Körper die Stammzellen an? Überlebe ich? Was bewirken die Stammzellen in meinem Körper? Stösst mein Körper sie ab? Kommt es zu einer Infektion? Kann ich daran sterben?

Abstossungen: 2

Infektionen: 0

Aber es war meine Chance auf ein neues Leben. Sonst wäre ich nicht mehr da.

Stephanie Crast, Alter 3

Mein Name ist Stephanie Crast und ich bin 3 Jahre alt.

Man weiss gar nicht, wie man dem Spender danke sagen soll. Dass sich jemand so aufopfert, um einem fremden Menschen das Leben zu retten, ist unglaublich. Ich bin unendlich dankbar. Wie ich jedoch diesem Menschen danke sagen soll, weiss ich nicht.

In Zusammenarbeit mit Blutspende SRK Schweiz

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